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Noch ziehmlich dünn!!!

 

 

Damwild (im Gehege)

Säugetiere im Burgenlandkreis

Die meisten Säugetiere sind sehr scheu, sodass ich hier leider nicht allzu viele Bilder zur Verfügung habe. Aber die Seite wird schon noch "wachsen".

 

Frischlinge (Wieviele sind es denn?-siehe Ende der Seite)

Die Wildschweinmutter hatte hier zum Glück noch mehr Angst wie ich!

 

Die naturräumliche Ausstattung des südwestlichen Burgenlandkreis bedingt eine verhältnismäßig artenreiche Säugetierfauna. 

 

Folgende Arten (außer Fledermäuse) sind im Burgenlandkreis bisher nachgewiesen:

 

Waldspitzmaus

Eichhörnchen

Zwergspitzmaus

Fuchs

Gartenspitzmaus

Baummarder

Waldmaus

Steinmarder

Brandmaus

Hermelin

Gelbhalsmaus

Mauswiesel

Rötelmaus

Dachs

Hausmaus

Rehwild

Feldmaus

Rotwild

Schermaus

Damwild

Zwergmaus

Schwarzwild

Kleinaugenwühlmaus

Wildkatze

Haselmaus

Iltis

Maulwurf

Hausspitzmaus

Hamster Biber (Einzelexemplare an der Saale)
Wanderratte Neozoen
Bisamratte Marderhund
  Wildkaninchen  Waschbär

Feldhase

Mink

  Quellen: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland", NABU RV "Unteres Unstruttal", NABU RV "Saale-Elster" und eigene Kenntnisse

 

 

Igel - Verkehrsopfer ! - Leider ein häufiges Bild, jedoch schwer zu verhindern.

 

 

Damwild im Gehege

 

   

Haselmaus im Sommernest

 


 

 

Sommernest im Winter

 

Baummarder (... dem begegnet man nicht jeden Tag)


 

Eichhörnchen

(Foto von einem guten Freund und Kenner der Fauna)

 

Fledermäuse

 

Langohr

 

Im Burgenlandkreis bisher nachgewiesene Fledermausarten:
 

 

 

Mausohr
Wasserfledermaus
Kleine Hufeisennase
Breitflügelfledermaus
Mopsfledermaus
Rauhautfledermaus
Braunes Langohr
Graues Langohr
Großer Abendsegler
Bechsteinfledermaus
Kleinabendsegler
Kleine Bartfledermaus
Große Bartfledermaus
Fransenfledermaus
Zwergfledermaus
Nymphenfledermaus

 - Myotis myotis
 - Myotis daubentonii
 - Rhinolophus hipposideros
 - Eptesicus serotinus
 - Barbastellas barbastellus
 - Pipistrellus nathusii
 - Plecotus auritus
 - Plecotus austriacus
 - Nyctalus noctula
 - Myotis bechsteinii
 - Nyctalus leisleri
 - Myotis mystacinus
 - Myotis brandti
 - Myotis nattereri
 - Pipistrellus pipistrellus
 - Myotis alcathoe

Quelle: Arbeitskreis Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V.
(Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

 

 

   

Kleine Hufeisennase

 

 

 

Link zur HP des Arbeitskreises Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V.

 

 

Zu den Neozoen

 

Als Neozoen bezeichnet man Tierarten, die direkt oder indirekt durch die Wirkung des Menschen in andere Gebiete

eingeführt worden sind und sich dort fest etabliert haben.

 

 

Waschbär 

Der Waschbär stammt aus Nordamerika. Das Aussetzen von zwei Waschbärenpärchen am hessischen Edersee im Jahr 1934

markierte den Beginn der nahezu vollständigen Besiedlung Deutschlands durch den Waschbären. Einen zweiten „Ausbruchsherd“,

der entscheidend für die Verbreitung des Waschbären im brandenburgischen Raum und den angrenzenden ostdeutschen

Bundesländern gab es in Wolfshagen bei Strausberg. Hier gelang 1945 etwa zwei Dutzend Waschbären nach einem Bombentreffer

die Flucht aus einer Pelztierfarm.

 

 

Waschbär (Verkehrsopfer)

 

Waschbären sind nachtaktiv und daher nur schwer zu beobachten. Tagsüber halten sie sich in Höhlungen aller Art verborgen,

so z.B. in Fuchsbauen, in Holzstapeln, in hohlen Bäumen, in Felsspalten, Stollen, Steinbrüchen. Man fand  ihn jedoch auch schon

in Hochsitzen und selbst in Greifvogelhorsten. In der Tierwelt hat der Waschbär in unseren Breiten mit Ausnahme des nur

vereinzelt vorkommenden Uhus keine Feinde.

 

Der Waschbär ist in seiner Ernährung sehr vielseitig. Als Allesfresser ernährt er sich von Enten und Hühnern, Singvogel-Gelegen

und Fischen, von Regenwürmern, Mäusen, Fröschen, Insekten, Ratten,  aber auch von Obst, Wildfrüchten, Eicheln, Nüssen,

Bucheckern, Mais und Hafer.

 

Marderhund

 

Der Marderhund ist ein sehr scheuer und nachtaktiver Bewohner von Wäldern mit viel Unterholz. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet

des Marderhunds umfasst das östliche Sibirien, das nordöstliche China und Japan. Im 19. Jahrhundert führte man Marderhunde in

Westrussland ein, um sie für die Pelzzucht leichter verfügbar zu machen. Seit 1960 breitet sich der Marderhund in Deutschland aus.

 

 

Mink

Beim Mink handelt es sich nicht um ein heimisches, ins Öko-System eingebundenes Tier, sondern um eine aus den USA eingeschleppte Art,

eine Art großer Nerz, die sich seit Jahren ungehindert vermehren und mittlerweile teilweise erhebliche Schäden an der heimischen Fauna anrichten.

Ihren Ausgang nahm die Plage in früheren Zuchtbetrieben der Region, aus denen Tierschutz-Aktivisten im Zuge der Anti-Pelz-Bewegung ab

Ende der 1980er Jahre immer wieder Tiere "befreit" haben sollen. "

 

 

 

Mink (Verkehrsopfer)

 

Der überwiegend dämmerungs- bzw. nachtaktive Mink jagt  nicht nur im Wasser, sondern auch zu Lande und bevorzugt neben Ratten, Insekten

oder Amphibien auch Vögel oder deren Eier.

 

 zurück zur heimischen Säugetierfauna .........

Hirsch

 

 

Jungfuchs am Höhleneingang

  

 

Rehkitz

Mutter war nicht weit!

 

   

 

   

 

   

 

   

Mai 2011

 

Mai 2011

 

   

Mai 2011

 

Mai 2011

Noch ein paar Worte zur Wildkatze:

 

Wildkatze

Die Wildkatze (Felis silvestris silvestris) zeichnet sich vor allem durch einen buschigen Schwanz aus, der in einer breiten, stumpfen Rundung endet. Am Schwanzende finden sich häufig drei schwarze „Kringel“. Das Fell ist dicht, das Streifenmuster recht auffällig. Lange Zeit wurden die Wildkatzenbestände vor allem durch die Jagd dezimiert. Jäger verwechselten sie mit verwilderten Hauskatzen und schossen sie ab. Aber auch Schlagfallen und freilaufende Jagdhunde bei der Nachsuche setzten ihnen zu. Heute sind die Verluste durch die Jagd wahrscheinlich vergleichsweise gering, außerdem ist die Wildkatze bereits seit einiger Zeit streng geschützt. Das größte Problem für die Wildkatze ist heute die immer intensivere Nutzung der Landschaft durch Verkehr, Siedlungsgebiete und Landwirtschaft. Dadurch wurden die Tiere auf wenige Restlebensräume zurückgedrängt. Diese letzten Rückzugsgebiete liegen nunmehr verstreut wie Inseln im Meer. Die dort lebenden, vereinzelten Wildkatzenpopulationen sind sehr klein und entsprechend anfällig gegen Inzucht und Krankheiten.

 

Auch im Burgenlandkreis gibt es die ersten sicheren Nachweise. So gab es zum Beispiel im Jahr 2010 den Nachweis eines leider überfahrenen Wildkaters zwischen Bad Bibra und Golzen.

 

Frischlinge: Habt Ihr alle gesehen? Es sind sechs!

 

 

"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"  | Charles Darwin

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