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Noch ziehmlich dünn!!!

NEUESTE MELDUNG:

Der Windpark „An den Bärenlöchern“ vor den Toren der Lutherstadt Eisleben bei Helfa darf nicht gebaut werden. Das Verwaltungsgericht Halle hat am Dienstag den 25.10.2016 die Klage des Investors abgewiesen! - siehe hierzu mehr in Aktuelles!

 

+ + + + + +  Die Gedanken sind frei ...*  + + + + + +

 

Letzte Aktualisierungen:  

28.11.2016-Aktuelles/Hornissen-Links/25.11.2016-Forstwirtschaft-Burgholz/16.11.2016-Aktuelles-Schmetterlingssterben/14.11.2016-Aktuelles-EGE-Novembergedanken/Windkraft- Windenergie und Uhu/11.11.2016-Windkraft-Neue Urteile/07.11.2016- Windkraft-Urteile/Geschichte-Text/02.11.2016-Geschichte-Neue Bilder/28.010.2016 Aktuelles - Vogelmord geht weiter/ Urteil zum Windpark Helfta bei Eisleben gesprochen/24.10.2016-Forstwirtschaft-Interessanter Link (Waldwissen)/17.10.2016-Aktuelles-Rote Liste der Brutvögel Deutschlands/ Vogel des Jahres 2017/12.10.2016- Aktuelles-Windkraft/08.10.2016-Home-Bilder/Neophyten-Bilder-Links/Vogelwelt I-Bilder/03.10.2016 Zahlen-Fakten/ Bilder "Da und dort"

                                     MICHELS

    NATURSCHUTZ - HOMEPAGE

 „Nur was man kennt, kann man schätzen. Und nur was man schätzt wird man schützen.“

(Ursprung des Zitats leider unbekannt!)

(zu meiner Person und zum Beobachtungsgebiet bitte nach unten scrollen)   


Warum habe ich diese HP erstellt? Einerseits möchte ich auf die schönen Seiten, insbesondere die herrlichen Landschaften sowie die Tier- und Pflanzenwelt, unserer Heimat aufmerksam machen, welche von den Meisten in dieser schnelllebigen Zeit gar nicht oder gar nicht mehr wahrgenommen werden. Andererseits möchte ich auch auf  die Probleme und Gefahren für Landschaft, Tier und Pflanzenwelt aufmerksam machen, welche leider von einem großen Teil der Menschen übersehen werden. Die Erhaltung unserer Lebensgrundlage, mit all ihrer Vielfalt, geht uns alle an!


 

Solitärbiene an Wildem Majoran

 

   

Kuckucksei in Sumpfrohrsängernest (2016)

 

Jungkuckuck in Teichrohrsängernest (2015)

 

Hochwasser in der Unstrutaue  (04.06.2013)

  Ein so spätes Hochwasser in diesem Ausmaß habe ich im Unstruttal noch nie erlebt! 

Die "Landschaftspfleger" (Burenziegen) im Naturschutzgebiet nutzen die letzten warmen Sonnenstrahlen. (10/2012)

  Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen.

  Jean-Jacques Rousseau, 28.06.1712 - 02.07.1778  Französisch-schweizerischer Philosoph, Schriftsteller und Dichter

Unstrutaue zwischen Laucha und Freyburg - eines der Brutreviere des Eisvogels im Burgenlandkreis

 

Der Rotmilan "König der Lüfte im Unstruttal" (Noch!)

 

Adonisröschen (Adonis vernalis)

Dort wo heute das Adonisröschen blüht, waren noch vor 20 Jahren erhebliche Zementstaubablagerungen ganz normal. Vielleicht war das ja ein glücklicher Umstand, welcher eine Zersiedlung dieser wertvollen Bereiche, wie an vielen anderen Stellen geschehen, verhindert hat.

 

 

Der Rotmilan (Milvus milvus), übrigens mein Lieblingsvogel, hat in Mitteleuropa seinen Verbreitungsschwerpunkt. Auch im Burgenlandkreis besteht trotz abnehmender Tendenz noch ein guter Bestand. Leider steht die Betonung auf noch. Auch im Unstruttal wird der Lebensraum dieses stattlichen Greifes immer weiter verändert und lebensfeindlicher. Bald werden auch hier seine Brutgebiete von Windkraftanlagen tangiert und seine Nahrungsgebiete mit den für ihn gefährlichen technischen Anlagen vollgestellt. Aber die Windkraft ist offensichtlich nur eine von vielen Ursachen.

Der Brutbestand des Rotmilan ist seit den 1980er Jahren offiziell um mehr als 25% geschrumpft.

 (Die Ergebnisse meiner Kartierungen der letzten 30 Jahre gehen eher in Richtung der 50 %)

Seht hierzu auch meine  Rotmilanseite ! Tendenz: Bestand weiter sinkend! (2016)

P.S. Die veröffentlichten Foto's stammen alle von mir bzw. von guten Freunden deren Einverständnis für die Nutzung ich habe. Diese sind entsprechend mit dem Namen versehen. Ich bitte die teilweise schlechte Qualität zu entschuldigen. Einige sind von schon etwas betagteren Dia's oder SW-Negativen gescannt.

Steinkauz

 

Zu meiner Person:

Bereits in meiner Kindheit wurde mein Interesse an der Natur geweckt. Ich verbrachte einen Großteil meiner Freizeit auf ausgedehnten Auewiesen und kletterte in den dortigen Kopfweiden, die leider nach Sprengarbeiten im Rahmen der landwirtschaftlichen Großraumwirtschaft heute nicht mehr so zahlreich sind wie damals, umher. Anfangs war die Flussaue für uns nur ein willkommener und vor allem ungestörter Platz um Cowboy und Indianer zu spielen. Später nach einem so genannten „Schlüsselerlebnis“, dem Auffinden einer Steinkauzbrut in einer hohlen Kopfweide, war die Flussaue plötzlich Lebensraum einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren die es zu entdecken galt. Besonderes Interesse hatte ich, sicher auch durch das „Steinkauzerlebnis“ , für die heimische Vogelwelt entwickelt. Aber auch die anderen Tierartengruppen sowie die heimische Flora blieben nicht unbeachtet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund fehlender Bestimmungsliteratur, die zu dieser Zeit schwer zu bekommen war, machte ich Fortschritte. Später bekam ich durch „Alte Hasen“ auf diesem Gebiet Unterstützung und den vorletzten Schliff. Viele meiner sicher immer noch bescheidenen Kenntnisse habe ich mir durch die Hilfe hervorragende Kenner und Schützer unserer Fauna und Flora im Burgenlandkreis aneignen können. Das soll's zu meiner Person gewesen sein.

                                                               Abendsegler                                                                                     Steinkauz, Unstrutal um 1985

                                                                                                                                                                  Foto: Rudolf Wendling

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Quellenangabe für nachfolgende Karten:

© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Frankfurt am Main

(Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe laut BKG gestattet.)

   
Der Burgenlandkreis - Lage in Sachsen-Anhalt 

Das beschriebene Gebiet im und um das Unstruttal im Unstrut-Triasland!

  Unstrut-Triasland

Die Unstrut

Die Unstrut ist ein etwa 192 km langer Nebenfluss der Saale und deren wasserreichster Zufluss. Das Einzugsgebiet in Sachsen-Anhalt, was sich ausschließlich im Burgenlandkreis erstreckt umfasst eine Fläche von ca. 1.400 km² (Einzugsbereich ca. 6.000 km²). Der Name Unstrut stammt wohl aus dem germanischen und bedeutet „Sumpfdickicht“. Die Unstrut entspringt bei Dingelstedt in Thüringen und mündet bei Großjena im Blütengrund (bei Naumburg) in die Saale.

Die Unstrut weist eine hohe Nitratbelastung auf. Die Ursache hierfür ist, dass das Grundwasser im Oberlaufgebiet stark durch Düngemitteleintrag aus der Landwirtschaft belastet wird.

In den Jahren 1791 bis 1795 erfolgten die ersten Anstrengungen zur Schiffbarmachung. Die Ausbauarbeiten, bei denen eine Mindestwassertiefe von 0,8 m erreicht werden sollte und in deren Zuge 12 Schleusen errichtet wurden, erfolgten über eine Flussstrecke von 71 km. Später folgten weitere Ausbaumaßnahmen.

Zuletzt wurden im Bereich zwischen Wendelstein und Karsdorf Ende der sechziger/Anfang der siebziger Jahre, im Rahmen eines „Sofortprogramms für den Hochwasserschutz“, erhebliche Eingriffe in den Flusslauf getätigt. Neben der Begradigung des Flusses und der Befestigung der Ufer mit Kupferschlacke wurden fünf Wehre und Schleusen, darunter bei Nebra,  bei Reinsdorf und bei Karsdorf, abgerissen.

Heute wird die Unstrut, abgesehen von zwei Fahrgastschiffen, nur noch mit Kanus, Ruderbooten und leider einer Vielzahl von Motorbooten befahren.

 Interessantes zur Geschichte der Unstrut-Schifffahrt (www.steffanbruns.de) findet ihr hier!

 Das Triasland

Die Triaslandschaft hat ihren Namen nach der geologischen Formation der Trias. Diese Formation wurde vor ca. 251 bis 208 Millionen Jahren aus den Ablagerungen von Buntsandstein, Muschelkalk und dem Keuper gebildet. Der Buntsandstein und der Muschelkalk manifestieren sich besonders auffällig in Form von Buntsandsteinbrüchen und Kalktrockenhängen entlang des Flusslaufes vom Wendelstein bis zur Neuenburg bei Freyburg. Der Keuper als drittes Element des „Dreigespanns“ ist im Unstrut-Triasland, bis auf einen Bereich zwischen Eckartsberga und Herrengosserstedt, eher unterrepräsentiert.

Morgenstimmung an der Unstrut

 

Der Burgenlandkreis  

Der Burgenlandkreis bildet die Südspitze des Landes Sachsen-Anhalt. Im Landkreis leben ca. 196.000 Einwohner auf einer Fläche von 1.414 Quadratkilometern. Der Landkreis ist durch die landschaftlich schönen und ihren Artenreichtum weithin bekannten Flusstäler der Saale, Unstrut und Elster sowie durch seine Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Naumburger Dom mit seinen Stifterfiguren Ekkehard und Uta, die Neuenburg, die Burg Wendelstein, die Rudelsburg, die Burg Saaleck und die Moritzburg geprägt. Besonderer Bekanntheit erfreut sich das Gebiet um die Städte Freyburg und Naumburg aufgrund des dort befindlichen Weinanbaugebietes mit seiner über 1000jährigen Geschichte. Übrigens ist dieses das nördlichste Weinanbaugebiet Europas. Die Stadt Freyburg sollte allen Sektfreunden aufgrund der dort traditionsreichen "Rotkäppchen-Sektkellerei" bekannt sein. Auch die Neuenburg dürfte weithin keine Unbekannte sein. Die höchste Erhebung im Burgenlandkreis ist der eher wenig bekannte Seeligenbornsberg bei Lossa mit einer Höhe von 355 m. Der niedrigste Punkt liegt in der Saaleaue unterhalb der Ortschaft Goseck mit 97,8 m.

Unstruttal bei Freyburg mit Blick zur Neuenburg  

Der Frauenschuh - auch ein Markenzeichen des Unstrut-Triaslandes

 

 Herbststimmung! Fleißige Kleinsäuger haben Haselnüsse in ein verlassenes Neuntöternest gesammelt und sich daran gütlich getan.

 ...und hier noch mal das Gleiche mit Hagebutten!

Junger Rotmilan stellt sich tot (Akinese).

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"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand" Charles Darwin

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