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MICHELS-NATURSCHUTZ-HOMEPAGE
„Nur was man kennt, kann man schätzen. Und nur was man schätzt wird man schützen.“
(Ursprung des Zitats leider unbekannt!)
Jetzt blühen unsere heimischen Orchideen wieder. Hier das Purpur-Knabenkraut!
Große Menschenmengen walzen durch die Naturschutzgebiete. Leider kommen nicht alle nur um sich an den wunderbaren Pflanzen zu erfreuen. Einige fröhnen ihrer Fotoleidenschaft und da halten die "Barrieren" den Drang auch die letzte Art aufs Foto zu bannen nicht auf. Dabei werden viele unscheinbare Jungpflanzen einfach zertreten. Andere bringen den Spaten mit ... . Seht hierzu auch meine Orchideenseiten.
Die Natur betrügt uns nie. Wir sind es immer, die wir uns selbst betrügen.
Jean-Jacques Rousseau, 28.06.1712 - 02.07.1778 Französisch-schweizerischer Philosoph, Schriftsteller und Dichter
Unstrutaue zwischen Laucha und Freyburg - eines der Brutreviere des Eisvogels im Burgenlandkreis
Rotmilan
Adonisröschen (Adonis vernalis)
Dort wo heute das Adonisröschen blüht, waren noch vor 20 Jahren erhebliche Zementstaubablagerungen ganz normal. Vielleicht war das ja ein glücklicher Umstand, welcher eine Zersiedlung, wie an vielen anderen Stellen geschehen, dieser wertvollen Bereiche verhindert hat.
Der Rotmilan (Milvus milvus), übrigens mein Lieblingsvogel, hat in Mitteleuropa seinen Verbreitungsschwerpunkt. Auch im Burgenlandkreis besteht trotz abnehmender Tendenz noch ein guter Bestand. Leider steht die Betonung auf noch. Auch im Unstruttal wird der Lebensraum dieses stattlichen Greifes immer weiter verändert und lebensfeindlicher. Bald werden auch hier seine Brutgebiete von Windkraftanlagen tangiert und seine Nahrungsgebiete mit den für ihn gefährlichen technischen Anlagen vollgestellt.
Der Brutbestand des Rotmilan ist seit den 1980er Jahren offizell um mehr als 25% geschrumpft.
(Die Ergebnisse meiner Kartierungen der letzten 30 Jahre gehen eher in Richtung der 50 %)
P.S. Die veröffentlichten Foto's stammen, mit Ausnahme des Steinkauzfotos, alle von mir bzw. von guten Freunden deren Einverständnis für die Nutzung ich habe. Ich bitte die teilweise schlechte Qualität zu entschuldigen. Einige sind von schon etwas betagteren Dia's oder SW-Negativen gescannt.
Zu meiner Person:
Bereits in meiner Kindheit wurde mein Interesse an der Natur geweckt. Ich verbrachte einen Großteil meiner Freizeit auf ausgedehnten Auewiesen und kletterte in den dortigen Kopfweiden, die leider nach Sprengarbeiten im Rahmen der landwirtschaftlichen Großraumwirtschaft heute nicht mehr so zahlreich sind wie damals, umher. Anfangs war die Flussaue für uns nur ein willkommener und vor allem ungestörter Platz um Cowboy und Indianer zu spielen. Später nach einem so genannten „Schlüsselerlebnis“, dem Auffinden einer Steinkauzbrut in einer hohlen Kopfweide, war die Flussaue plötzlich Lebensraum einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren die es zu entdecken galt. Besonderes Interesse hatte ich, sicher auch durch das „Steinkauzerlebnis“ , für die heimische Vogelwelt entwickelt. Aber auch die anderen Tierartengruppen sowie die heimische Flora blieben nicht unbeachtet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund fehlender Bestimmungsliteratur, die zu dieser Zeit schwer zu bekommen war, machte ich Fortschritte. Später bekam ich durch „Alte Hasen“ auf diesem Gebiet Unterstützung und den vorletzten Schliff. Viele meiner sicher immer noch bescheidenen Kenntnisse habe ich mir durch die Hilfe hervorragende Kenner und Schützer unserer Fauna und Flora im Burgenlandkreis aneignen können. Das soll's zu meiner Person gewesen sein.
(Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe laut BKG gestattet.)
Der Burgenlandkreis - Lage in Sachsen-Anhalt
Das beschriebene Gebiet im und um das Unstruttal!
Der Rotmilan "König der Lüfte" im Unstruttal
Morgenstimmung an der Unstrut
Der Burgenlandkreis
Der Burgenlandkreis bildet die Südspitze des Landes Sachsen-Anhalt. Im Landkreis leben ca. 196.000 Einwohner auf einer Fläche von 1.414 Quadratkilometern. Der Landkreis ist durch die landschaftlich schönen und ihren Artenreichtum weithin bekannten Flusstäler der Saale, Unstrut und Elster sowie durch seine Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Naumburger Dom mit seinen Stifterfiguren Ekkehard und Uta, die Neuenburg, die Burg Wendelstein, die Rudelsburg, die Burg Saaleck und die Moritzburg geprägt. Besonderer Bekanntheit erfreut sich das Gebiet um die Städte Freyburg und Naumburg aufgrund des dort befindlichen Weinanbaugebietes mit seiner über 1000jährigen Geschichte. Übrigens ist dieses das nördlichste Weinanbaugebiet Europas. Die Stadt Freyburg sollte allen Sektfreunden aufgrund der dort traditionsreichen "Rotkäppchen-Sektkellerei" bekannt sein. Auch die Neuenburg dürfte weithin keine Unbekannte sein. Die höchste Erhebung im Burgenlandkreis ist der eher wenig bekannte Seeligenbornsberg bei Lossa mit einer Höhe von 355 m. Der niedrigste Punkt liegt in der Saaleaue unterhalb der Ortschaft Goseck mit 97,8 m.
Unstruttal bei Freyburg mit Blick zur Neuenburg
Der Frauenschuh - auch ein Markenzeichen des Unstrut-Triaslandes
Herbststimmung! Fleißige Kleinsäuger haben Haselnüsse in ein verlassenes Neuntöternest gesammelt und sich daran gütlich getan.
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"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
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Charles Darwin